Über uns
Unsere Familie besteht aus drei erwachsenen Kindern, meinem Mann und mir. Mehrere Umzüge aus beruflichen Gründen haben uns vor ca. 14 Jahren auf die Schwäbische Alb geführt. Seitdem wohnen wir in St. Johann bei Reutlingen, man sagt auch: "Wo die Alb am Schönsten ist"!
Hier ein Ausblick von unserem Haus aus:
Wir empfinden diese Landschaft als Paradies für Hunde, Katzen, Menschen und allem Getier auf Gottes weitem Boden und haben es nie bereut, hierher gezogen zu sein.
Unsere beiden älteren Kinder befinden sich im Studium und sind deshalb nur noch zeitweise zu Hause, sodass wir meistens nur noch zu dritt mit unserem kleinen Zoo sind.
Nun zu mir, da ich der Ursprung unserer gemeinsamen Tierliebe bin.
Es begann so: Mir wurde die Liebe zu den Tieren, insbesondere zu Hunden bereits in die Wiege - oder besser gesagt ins Körbchen - gelegt. Mit dem damaligen Hund meines Vaters, ein langhaariger Rothaarteckel, lag ich regelmäßig zusammen im Körbchen. Als dieser nach 12 Jahren starb, war ich natürlicherweise sehr traurig und wollte unbedingt sofort wieder einen Hund haben. Leider ließ sich meine Mutter nicht überzeugen. Wenigstens zu einem Goldhamster konnte ich sie überreden, den ich Cäsar nannte. Aber mein Betteln um einen Hund habe ich deshalb nicht aufgegeben. Irgendwann rutschte meiner Mutter die Antwort heraus: "Wenn überhaupt, dann nur einen Pudel". Na ja, das war es ja nicht, was ich wollte, habe aber dennoch meine Chance gewittert. Lieber einen Pudel, als gar keinen Hund, dachte ich, und jammerte weiter. Zwei Jahre später war es soweit, ich bekam meinen ersten eigenen Hund, eine silberne Zwergpudelhündin namens Babsy. Sie war mein ein und alles. Ich stellte fest, dass Pudel einfach tolle Hunde sind, intelligent, gelehrig, lieb und alles, was man sich von einem Hund nur wünschen kann. Sie war jedenfalls meine treue Begleiterin, solange sie lebte.
Babsy war aber auch ein Familienhund, irgendwie gehörte sie jedem, je nach dem, wer gerade da war, Oma, Tante, Eltern, Brüder oder ich. Als sie mit 13 Jahren starb, war ich bereits verheiratet und hatte Zwillinge, 1/2 Jahr alt und ein Umzug vom Ruhrgebiet ins Schwabenland stand bevor. Alles in allem war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für einen Hund. Aber ganz ohne Tiere ging es nicht, also hatten wir mehrere Wellensittiche, mal 2, mal 3, später sogar eine riesige Voliere mit über 20. Auch diese Tiere haben mir immer sehr viel Freude bereitet. Nach der Geburt unseres jüngsten Sohnes stand für mich fest, dass spätestens, wenn er in die Schule kommt, wieder ein Hund dazukommen wird. Nun denn, vorübergehend gab es zuerst 4 Meerschweinchen für meine "großen" Kinder, kurz darauf kam unser Kater Charlie dazu. Die ganze Familie hat sich mehr oder weniger von meiner Tierliebe anstecken lassen, besonders natürlich meine Kinder.
Auch ein Aquarium mit Fischen durfte in unserem Zoo nicht fehlen. Da ich aber unmissverständlich klar gemacht hatte, dass ich diese zwar gerne anschaue, aber mit der Pflege nichts zu tun haben möchte, hat sich diese Anschaffung bald als Fehler herausgestellt, denn keiner hatte wirklich Ehrgeiz entwickelt. Also haben wir uns kurz darauf schon wieder davon getrennt. Da es sich aber auch hier um Lebewesen handelt, haben wir sehr auf seriöse Abnehmer geachtet.
Es hat nicht ganz geklappt, zu warten, bis unser jüngster Sohn in die Schule kam. Die Sehnsucht nach einem Hund war so stark, dass ich schon ein Jahr früher einen haben musste als geplant. Die Entscheidung viel auf die Rasse "Golden Retriever", da sowohl mein Mann, als auch ich, gerne einen großen Hund haben wollten und diese Rasse bekanntlicherweise besonders Kinder- und Familienfreundlich ist. So kam unser Ricky zu uns. Er hat unsere Erwartungen nicht enttäuscht, obwohl wir allerdings ein wenig den Dickkopf dieser Rasse unterschätzt haben. Aber alles in allem haben wir ihn ganz gut hinbekommen. Der Jagdtrieb war recht lange ziemlich stark ausgeprägt. Mit seinem Charme hat er aber alles wieder wettgemacht. Nachdem Kater Charlie allzufrüh gestorben ist (er wurde überfahren), kam unsere Katze Gina hinzu, die sehr eigenwillig und unnahbar ist, dennoch ein geliebter und wichtiger Bestandteil unserer Familie. Zuguterletzt fehlte mir damals dann doch noch ein kleiner Hund zum Kuscheln. Zufällig hatten Bekannte unserer Nachbarn gerade einen Wurf süßer Westies. Wir wollten eigentlich nur einmal "gucken", da war es schon passiert und Klein-Lucie hat sofort unser aller Herz erobert. Als sie 8 Wochen alt war, zog sie bei uns ein und hat uns (besonders meine Tochter und mich) in ihren Bann gezogen. Es wurde eine ganz besonders tiefe und innige Beziehung. Leider musste ich mich aufgrund einer sehr schlimmen Krebserkrankung von ihr trennen, als sie gerade mal 8 1/2 Jahre alt war. Ich war unendlich traurig.
Wirklichen Trost konnte es keinen geben, aber ein neuer Hunde-Welpe würde mich von dem starken Schmerz ablenken können. Es stand fest, kein anderer Westie dieser Welt könnte auch nur annähernd unserer Lucie das Wasser reichen, außerdem würde ich ständig vergleichen. Also musste es eine andere Hunderasse sein. Natürlich fiel mir gleich meine tolle Babsy ein und entschied mich sogleich, mir wieder einen Zwergpudel zu holen. Diesmal sollte es eine Apricot-Hündin sein. Gesagt - getan, schon nach wenigen Wochen kam Ronja zu uns. Sie war und ist unendlich süß und hat mir sehr viel Trost gespendet. Der Schmerz blieb, wurde aber durch diesen kleinen Wirbelwind sehr viel erträglicher. Nur 10 Monate später kam Klein-Michel dazu. Dieser kleine vorwitzige Kerl hat sich sofort, ebenso wie Ronja, in unser Herz geschlichen. Ein kleiner Spielkamerad war genau das, was Ronja brauchte, da es in der Nachbarschaft nur sehr große Hunde gab und gibt. Sie hat zwar keine Berührungsängste, aber als Spielkameraden sind diese doch nicht wirklich gut geeignet und Ricky mochte ohnehin nicht mehr gerne spielen. Also, nur kurz überlegt und schon entschieden - nun gehört auch Michel, ein sehr kleiner Apricot-Zwergpudelrüde von Toy-Eltern zu unserem Rudel.
Ricky war zwar nicht begeistert, hat sich aber sehr schnell damit abgefunden. Die drei bildeten eine richtig tolle Einheit: Ricky der Chef, Ronja vesuchte ständig im Rang aufzusteigen und Michel war zwar das unterste Glied, ließ sich aber auch nicht die Butter vom Brot nehmen. Im Gegenzug versuchte er Gina klarzumachen, dass er auch etwas zu sagen hat, ha, ha!
Dann kam es wie es kommen musste. Ich habe mich noch einmal verliebt. Zuerst wollte die Vernunft siegen, aber das Herz hat gewonnen. Nach längerem Zögern und vielen Überlegungen durfte dann noch unsere kleine Lilli, ebenfalls ein apricot Pudelmädchen, bei uns einziehen. Nun wohnt auch sie schon eine ganze Weile bei uns und wir haben keine Minute bereut. Sie hat sich wunderbar in unser kleines Rudel eingefügt und Ricky schien kaum zu merken, dass noch ein Wusel mehr um ihn herumgesprungen ist.
Nun musste wohl oder übel die kleine Prinzessin Lillifee in der Rangfolge die unterste Position übernehmen. Aber da sie mit ihrem Charme selbst unsere Vierbeiner umgarnt, ist niemand so wirklich streng mit ihr, sodass sie diese Stellung beinahe mit einem Grinsen innehält.
Leider mussten wir nun auch unseren geliebten Schnuffel Ricky über die Regenbrücke gehen lassen. Er war fast 14 1/2 Jahre unser treuer Begleiter und wird uns schmerzlich fehlen. Die Trauer wird uns sicher noch eine ganze Weile begleiten.
Zuletzt sind nun noch zwei wunderschöne und liebe Birmakätzchen bei uns eingezogen. Sie heißen Kassandra, gen. Kadija, und Konstantin. Eigentlich wollte unsere Tochter in ca. einem Jahr zwei Kätzchen bei sich aufnehmen, aber sie war so verliebt in die beiden, dass sie es nicht mehr aufschieben wollte. Es muss wohl in unseren Genen liegen :-) !
Die beiden haben sich sehr schnell bei uns eingelebt, müssen aber erst noch langsam an unsere wilde Bande gewöhnt werden. Aber da sind wir sehr zuversichtlich.
Inzwischen bewegen sich alle miteinander frei in unserem Haus und es klappt prima. Sie haben ihre gegenseitige Sprache und Verhaltensweisen schnell gelernt und wissen gut damit umzugehen. Andeutungsweise sind auch schon erste vorsichtige Spielversuche zwischen den Hunden und Katzen erkennbar.